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VW zeigt Zukunftsprojekte der Konzern-IT
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Symposium fand in Wolfsburg statt VW zeigt Zukunftsprojekte der Konzern-IT

Zukunftsprojekte und Innovationen der Konzern-IT von Volkswagen standen am Freitag im Zentrum des IT-Symposiums in Wolfsburg. Die dort vorgestellten IT-Lösungen sollen die Kundenservices komfortabler machen und Unternehmensabläufe weiter verbessern.

Zukunftsprojekte der Konzern-IT: Vorstand und Betriebsrat ließen sich einen Pin-Display-Prototypen erklären, der Oberflächen von Fahrzeuginnenräumen dynamisch abbilden kann.

Volkswagen. Unter anderem ging es um die Nutzung von Quantencomputern, um das virtuelle Konzeptfahrzeug sowie den digitalisierten Arbeitsplatz bei Volkswagen.

Volkswagen will die Chancen der Digitalisierung nutzen - und dabei kommt der Konzern-IT laut Personalvorstand Karlheinz Blessing eine Schlüsselfunktion zu. „Sie muss stabile Unternehmensprozesse sicherstellen, zugleich muss sie innovativ und leistungsfähig sein. Deshalb bauen wir unser IT-Know-how weiter aus“, so Blessing.

Auch Betriebsratschef Bernd Osterloh hob die wachsende Bedeutung der Konzern-IT hervor, die technischen Möglichkeiten entwickelten sich rasend schnell. „Volkswagen muss die Beschäftigten bei dieser Entwicklung mitnehmen. Damit meine ich zum Beispiel Qualifizierungsangebote“, erklärte Osterloh. Ein gutes Beispiel sei das vom Betriebsrat angeschobene interne Nachwuchsprogramm. „So etwas müssen wir ausbauen, denn wir haben bei Volkswagen viel Potenzial an Bord.“

Auf dem IT-Symposium erläuterten Experten aus dem Münchner Volkswagen-Data-Lab ihre Arbeit mit Quantencomputern. In einem ersten Forschungsprojekt wurde erfolgreich ein Algorithmus zur Verkehrsfluss-Optimierung entwickelt und erprobt. Außerdem wurde eine intelligente Mobilitätsdatenplattform vorgestellt, die die Sicherheit der Fahrzeuge überwacht.

Das Virtual Engineering Lab der Konzern-IT zeigte die Arbeit mit dem virtuellen Konzeptfahrzeug in der Technischen Entwicklung (WAZ berichtete).

VW entwickelt zudem sein Konzept des digitalisierten Büroarbeitsplatzes weiter. IT-Vertreter präsentierten eine Software für Konferenz- und Besprechungssituationen, die eine zeitgleiche kabellose Vernetzung mehrerer Laptops, Tablets, Smartphones und weiterer Endgeräte ermöglicht. So kann bereits in der Büroraumplanung auf aufwendige Verkabelung von Besprechungsräumen verzichtet werden.

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