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Minister Olaf Lies steht zu A-39-Ausbau
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Gifhorn Minister Olaf Lies steht zu A-39-Ausbau

Gifhorn. „Wir sind das logistische Herz Europas und dazu gehört eine vernetzte Infrastruktur - wir brauchen dringend die A39“, erklärte Olaf Lies, Wirtschafts- und Verkehrsminister des Landes Niedersachsen, am Abend bei einer SPD-Wirtschaftskonferenz in den Räumen der Firma Roth in Isenbüttel.

Prominenter Gast: Minister Olaf Lies sprach am Abend vor 100 Gästen einer Wirtschaftskonferenz in Isenbüttel.

Quelle: Michael Uhmeyer

100 Gäste waren dabei. Kernthema: kleine und mittlere Unternehmen im ländlichen Raum.

„Wer Wirtschaftskraft im Land will, braucht Investitionen - und die sind nun einmal nicht unsichtbar“, erklärte der prominente Gast aus Hannover, der auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil nach Isenbüttel gekommen war.

Auch auf das Thema Flüchtlinge ging der Minister ein. 100.000 dieser Menschen seien inzwischen in Niedersachsen. „Integration in Arbeit ist wichtiger Bestandteil für die Integration in die Gesellschaft“, bat Lies um Unterstützung der Unternehmen und wandte sich direkt an Handwerkskammer-Präsident Detlef Bade und Olaf Kahle, Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg.

Schnelles Internet, Ausbau des ÖPNV und der Wasserwerke: Für Lies ebenfalls wichtige Faktoren, um Firmen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. 99,7 Prozent der Betriebe in Niedersachsen sind kleine und mittelständische Unternehmen, die 1,7 Millionen Menschen beschäftigen.

„Wir müssen in Sachen B-4-Ausbau endlich voran kommen“, hatte in seinem Eingangs-Statement Heil davor gewarnt, die B4 gegen die A 39 auszuspielen. Beide Projekte seien wichtig.

„Wohlfühlatmosphäre“ schaffen, um Firmen anzusiedeln: Peter Zimmermann, Gemeindebürgermeister in Isenbüttel, hatte zuvor sein „Boomtown-Isenbüttel-Konzept“ präsentiert.

ust

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